Edelsteine: Türkis

Edelsteine TürkisDie Bezeichnung für den blau-grünen Stein mit dem wachsartigen Glanz resultiert aus dem französichem Wort „pierre turquoise“ für türkischer Stein. Dabei stammten die ersten Türkise, die Westeuropa erreichten, gar nicht aus der Türkei, sondern aus dem Iran. Es wurde lediglich in der Türkei mit ihnen gehandelt. Einige alte Kulturen verwendeten den Türkis als Schutzstein, der vor Unheil und bösen Geistern bewahren sollte. Alte Sagen berichten, dass sich Steine dunkel färbten, sobald den Trägern Gefahren drohten. Türkise waren bei Indianern, Pharaonen, Persern, Aztekten und den Adligen im alten China gleichermaßen beliebt.

Mineralogie

Farbe: hellblau bzw. helles grün-blau, undurchscheinend
Härte: 6-7
Die typische Farbe entsteht durch die Beimengung von Kupfer und Eisen.
Die hauptsächlichen Fundorte befinden sich in im Iran, in Mexiko und Israel, in den USA (v.a. Arizona), in China und in Tibet.

Nachgesagte heilende Wirkungen für Körper und Geist

In der Steinheilkunde wird der Türkis vorwiegend bei Atemwegserkrankungen, wie Halsschmerzen und Entzündungen des Rachenraumes eingesetzt. Darüber hinaus soll er die Schilddrüse regulieren. In allen diesen Fällen empfiehlt sich das Tragen des Steines am Hals. Es heißt auch noch, dass der Türkis zur optimalen Sauerstoffversorgung des Blutes beiträgt, was sich auf Nerven, Muskelfasern, Bänder und die gesamte Regenerationsfähigkeit positiv auswirken soll. Steinkundige raten zum Türkis, wenn jemand von innerer Unruhe geplagt wird, wobei der Stein aber nicht die Tatkraft hemmen soll. In Verbindung mit Silber wird dem Türkis eine noch bessere Wirkung nachgesagt.

Türkis pflegen

Die Entladung erfolgt am besten in einer Schale mit Hämatittrommelsteinen. Das Aufladen geschieht mit Bergkristallen. Sonnenbestrahlung ist ungeeignet, denn unter starkem Einfluss der Sonne werden Türkise brüchig.

Sternzeichenzuordnung: Fische
Chakra: Der beste Effekt lässt sich über das Halschakra erzielen.

Siehe auch die Hauptseite Edelsteine mit der Auflistung aller näher beschriebenen Steine.

Hinweis: Bei ernsthaften Krankheiten empfiehlt sich der Besuch eines Arztes!!!

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