Es ist wie es ist

Es ist wie es ist 2Wer denkt, bei dieser Überschrift geht es in erster Linie um Gleichgültigkeit, der irrt. Gemeint sind vielmehr all die Dinge, die sich sowieso nicht ändern lassen, zumindest nicht von einer einzigen Person, also weder von mir, noch von Dir, noch von Ihr oder Ihm. Die Sonne geht morgens auf und abends wieder unter. Kein Mensch käme auf die Idee, an dieser Tatsache etwas verändern zu wollen. Regen lässt sich nicht stoppen und die Jahreszeiten halten sich an den für sie vorgesehenen Plan. Ähnlich verhält es sich mit dem herabgefallenen Teller, der durch den Aufprall auf dem Boden in zig kleine Teile zerbrach. Jede Aufregung darüber macht den Teller nicht wieder heil. Es ist wie es ist. Ein selbst verursachter Blechschaden am Auto mag zwar ärgerlich und mit zusätzlichen Kosten verbunden sein, aber wäre eine Verletzung am eigenen Körper nicht viel schlimmer? Es ist wie es ist, bedeutet, sich auf die Realität zu beschränken und dem Ärger keine Chance einzuräumen. Leidtragender ist letztendlich jeder selbst bzw. das eigene Nervensystem.

Es ist wie es ist

Der sinnlose Kampf gegen die Wirklichkeit

Die Realität nicht annehmen wollen und dagegen angehen, kommt Don Quijotes Kampf gegen die Windmühlen gleich. Was von vorneherein zu 100% als aussichtslos eingestuft werden kann, nimmt nur unnötige Energie in Anspruch, die sich besser für erfolgreich einzuordnende Projekte einsetzen lässt. Auch das Verhalten von anderen Menschen fällt in diese Kategorie. Sich darüber aufregen, wie sich Mitmenschen benehmen, was sie sagen und was sie hätten tun sollen, führt zu keinem konstruktiven Ergebnis, es sei denn, die betreffende Person bekommt einen Spiegel vorgehalten. Selbst dann ist ein anderes Verhalten dieser Person in der Zukunft mehr als unwahrscheinlich. Menschen verändern gelingt nur, wenn des eigene Verhalten ihnen gegenüber verändert wird. Als am wirkungsvollsten erweist sich für gewöhnlich Distanz, Loslassen und der Gedanke: „Es ist wie es ist!“

Vorbei ist vorbei – Basta!

Alles Gewesene lässt sich gleich gar nicht mehr ändern. Punkt. Aus. Ende. „Hätte ich nur..“ macht die Vergangenheit kein bisschen anders. Auch mit Selbstvorwürfen, Wut, Zorn und Rachegedanken bleibt die Vergangenheit genauso wie sie ist. Den verpassten Gelegenheiten nachtrauern oder sich über früher geschehene Dinge ärgern kostet enorm viel Kraft. Es ist wie es ist. Daran lässt sich im Nachhinein nicht mehr rütteln. Alles Lamentieren macht die Vergangenheit nicht ungeschehen. Wir leben im Jetzt und Heute. Wer sich gedanklich vorwiegend im Gestern aufhält, lebt nicht in der Gegenwart, kann sich aber morgen wieder über die nicht wahrgenommenen Chancen von heute beklagen.

Tipp: Zur Nervenschonung bei Bedarf denken: „Es ist wie es ist!“

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Eine Antwort auf Es ist wie es ist

  1. Beate sagt:

    Diesen Artikel sollte man sich ausdrucken und an den Spiegel heften. Ruhe und Gelassenheit würde vielen Menschen gut tun. Sicherlich ließe das auch die ein oder andere Krise vorab im Sande verlaufen.

    Also, der Artikel hängt nun an meinem Spiegel!

    Viele Grüße

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