Süßes Nichtstun

Süßes NichtstunDer Sommer ist geradezu prädestiniert für Momente des Rückzugs und der Muße. Bei hohen Temperaturen, wenn große Anstrengungen den Schweiß auf die Stirn treiben, erholt sich der Körper zwischendurch am besten bei einer Siesta im kühlen Schatten. In Spanien war früher ein Nickerchen nach dem Mittagessen durchaus üblich. Inzwischen wurden die Arbeitszeiten immer mehr den mitteleuropäischen Gepflogenheiten angepasst und für einen Mittagsschlaf bleibt keine Zeit mehr.

Gedankenflut stoppen

Tagsüber einfach mal eine halbe Stunde abschalten und die Seele baumeln lassen, fällt oftmals nicht leicht. „Süßes Nichtstun“ bedeutet für viele einfach nur vertane Zeit. Selbst wenn der Körper ruht, laufen die Gedanken auf Hochtouren. „Das hätte gestern besser nicht passieren dürfen.“-“ Was muss ich für morgen noch vorplanen?“ Wie so oft beschäftigt sich der Kopf, statt zu ruhn, mit der Vergangenheit oder der Zukunft. Wenn sich die Gedanken nicht bändigen lassen, sollten sie zumindest schönen Dingen gewidmet sein. Die Erinnerung an schöne Augenblicke zaubert wahrscheinlich ein Lächeln auf die Lippen. Oder was spricht gegen eine Fantasiereise, die Wünsche mit Hilfe der persönlichen Eingebungskraft zumindest gedanklich wahr werden lässt?

Auszeiten fördern die Gesundheit von Körper und Geist

Ständige Unruhe führt zu Stress und der wiederum macht auf Dauer krank. Erholungspausen bringen den menschlichen Organismus wieder zurück in sein natürliches Gleichgewicht. Auszeiten dienen aber nicht nur der körperlichen Regeneration, das Denkvermögen profitiert ebenfalls. Wer seinem Geist auch tagsüber eine Pause gönnt, kann sich besser konzentrieren und ist zu mehr Leistung fähig. Gute Ideen finden sich zumeist direkt nach einer Erholungsphase ein. Permanente hektische Aktivität lässt dagegen keine Inspirationen zu. Gestatten wir uns deshalb täglich zumindest eine kurze Auszeit, die dem „süßen Nichtstun“ gewidmet ist.

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