Traumdeutung: Feuer

Traumdeutung FeuerFeuer besitzt eine reinigende Wirkung. Zu früheren Zeiten, als den Menschen noch keine Desinfektionsmittel zur Keimabtötung zur Verfügung standen, wurden Wunden mit Feuer ausgebrannt. Diese desinfizierende Wirkung lässt sich auch auf ins Feuer gehaltene, metallene Gegenstände übertragen. Lodernde Flammen verzehren alles Brennbare. Dadurch entsteht Platz für Neues. Wenn im Traum das eigene Haus oder die eigene Wohnung brennt, handelt es sich in der Regel um keinen prophetischen Traum, der einen Brand der Heimstätte voraussagt. Vielmehr deutet der Traum auf einen sehnlichen Wunsch nach einer Veränderung des Zuhauses hin. Alles, was im Traum brennt, steht dem Träumenden in irgendeiner Form im Wege.

Traumdeutung Feuer: Entschlusskraft und Tatendrang

Feuer zeugt von einer Energie, die sich voller Macht Zugriff verschafft. Der Traum von Feuer will gegebenenfalls auf mangenden Tatendrang hinweisen. Auf welche dringend notwendigen Aktivitäten möchte das Feuer im Traum aufmerksam machen? Exitieren vielleicht Ängste, die bereits im Geheimen getroffene Entscheidungen ausbremsen? Wenn Feuer im Traum auftritt, kann dies ein Hinweis auf mangelnde Selbstverwirklichung sein.

Traumdeutung Feuer: innerliches Brennen

Leidenschaft wird allgemein mit Feuer in Verbindung gebracht, denn es handelt sich hier im übertragenen Sinn um ein inneres Brennen. Eigentlich kann die gesamte Existenz mit einem innerlichen Feuer verglichen werden. Der Körper verbrennt Kalorien, die er zum Leben braucht. Je höher die Aktivität, umso größer der Kalorienverbrauch. Will der Traum vom Feuer eventuell fehlende Leidenschaft, auch bezüglich der Sexualität, in den Fokus rücken? Besonders agile Menschen werden in manchen Kulturkreisen als Feuermenschen bezeichnet. Gemeint sind temperamentvolle Personen, die nicht lange fackeln und sich von anderen nicht beirren lassen. Sie sagen geradeaus, was ihnen am Herzen liegt, Herumdruckserei und Unehrlichkeiten gibt es bei ihnen nicht. Der Traum vom Feuer ist nicht ungewöhnlich, weil es bedauerlicherweise vielen Menschen an Leidenschaft fehlt.

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